Judoregeln:

Ziel des Judokampfes ist es den Gegner in begrenzter Zeit mit Ippon zu besiegen. Dabei sind Stand- und Bodentechniken zugelassen. Für den Fall, dass kein Ippon (gazer Punkt) erreicht wird gibt es auch kleinere positive Wertungen. Im Gegensatz dazu wird Negativ-Judo entsprechend der Schwere abgestuft bestraft. Ein Judokampf ist auf 3 min bei Kindern und 4 bzw. 5 min bei Erwachsenen begrenzt. Sollte der Kampf nicht vorzeitig durch eine Stand- oder Bodentechnik beendet werden, wird nach der größeren Wertung und deren Anzahl entschieden. Sind diese gleich, wird mit Hantei, einem Kampf - richterentscheid nach der Mehrheitsregel durch die drei auf der Matte befindlichen Kampfrichter bewertet.

Wertungen(positiv)

IPPON = ganzer Punkt

WAZA-ARI = halber Punkt (kann addiert werden)

YUK = technischer Vorteil

Bestrafungen(negativ)

HANSOKU-MAKE = Disqualifizierung

SHIDO  = Bestrafung bei Regelwidrigkeit

Bewertungskriterien

STAND:

Gemäß der Qualität der Ausführung einer Wurftechnik wird nach Ippon, Yuko oder Koka bewertet.

BODEN:

Der Gegner wird durch eine Festhaltetechnik, z.B. ein Hebel am Ellenbogengelenk oder durch einen Würgegriff bezwungen. Je nach Dauer der Festhaltetechnik werden unterschiedlichen Bewertungen abgegeben.